Raus aus der Hängematte! Outdoor Aktivitäten & Persönlichkeiten

Raus aus der Hängematte! Outdoor Aktivitäten & Persönlichkeiten

Was liebt der #SCHWINGERCLUB mehr als Hängematten? Zugegeben: Es gibt wenig, das wir lieber mögen, als in ‘ner Hängematte zu entspannen. Wenn wir uns entscheiden *müssten*, dann wär’s wohl: in der Natur sein. Das geht zwar auch hervorragend in einer HÄNG - aber es gibt eben noch so viele andere Möglichkeiten, draußen Abenteuer zu erleben. Deshalb stellen wir dir bei uns im Blog regelmäßig Outdooraktivitäten und Persönlichkeiten vor, um dir so vielleicht ein paar Ideen mitzugeben.

Heute im Porträt: Bergsteigen und Reinhold Messner. Denn der wird heute, am 17. September, 77 Jahre alt. Happy Birthday! 🥳

Der ultimative Outdoorabenteurer: Reinhold Messner

Reinhold Messner | Foto: GianAngelo Pistoia, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Reinhold Messner - der Name ist uns allen irgendwie ein Begriff, oder? Und das hat gute Gründe! Der Bergsteiger hat nämlich jahrzehntelang ständig neue Rekorde aufgestellt, gebrochen und gehalten. Wusstest du beispielsweise, dass Reinhold Messner schon im Alter von fünf Jahren auf 3.000 m hohe Berge gestiegen ist? Oder, dass er der erste Mensch war, der alle Achttausender - also Berge, die 8.000 m oder höher sind - erfolgreich erklommen hat? 😲Um das mal in Relation zu bringen: Viel höher als 8.000 m kann ein Berg nicht werden, denn das hält die Erde darunter schlicht nicht aus. Der höchste Berg der Welt ist - klar - der Mount Everest mit 8.848 m. Den hat Messner übrigens gleich zwei Mal bestiegen - ohne zusätzlichen Sauerstoff. Das hatte vorher noch niemand geschafft.

"File:GianAngelo Pistoia - Reinhold Messner - Foto 1.TIF" by GianAngelo Pistoia is licensed under CC BY 3.0

Mount Everest

16 Jahre hat Messner für die Besteigungen aller Achttausender gebraucht, 1986 war es dann so weit. Obwohl: Allein um die Rekorde ging es Messner nie. In Interviews betont er regelmäßig, dass Bergsteigen kein Wettkampfsport sei, dass es nicht um bloße Rekorde ginge.

Also - worum geht es dann?

Bergsteigen als Grenzerfahrung für Körper und Geist

In Messners Kopf reingucken können wir natürlich nicht. Aber Bergsteigen ist definitiv mehr als Rekorde, Radau und Ruhm. Bergsteigen in Messner’scher Manier - Alpinismus also - ist vor allem eins: eine Grenzerfahrung. Wenn man Achttausender besteigt - egal ob mit Sauerstoff oder nicht - ist das nicht ganz ungefährlich. Wer weiß das besser als Messner? Sein Bruder Günther starb bei der gemeinsamen Besteigung eines der Achttausender. Umso wichtiger ist die richtige Planung und Vorbereitung. Ohne Training und Erfahrung ist das nicht machbar. Bevor du dich jetzt also direkt auf den Weg zum Everest machst: Fang erst mal klein an!

Bergwandern

Es muss ja nicht gleich ein Achttausender sein. Bergsteigen kann Extremsport sein - es kann aber auch super erholsam sein! Zugegeben - steile Bergwände hochwandern oder -klettern klingt jetzt erst mal nicht nach Yoga und Meditation. Mit dem richtigen Mindset, guter Planung und ehrlicher Einschätzung der eigenen Skills ist Bergwandern aber super entspannend.

Bevor’s für uns rausgeht auf den Berg oder zum Wandern, machen wir unsere Muskeln immer richtig warm. Dann läuft man nämlich gleich viel energiegeladener los, das Verletzungsrisiko sinkt und - Bonus! - hinterher ist der Muskelkater nicht so doll.

Greta & Paul geben in ihrem Vlog praktische Tipps:

Greta & Paul von HÄNG bei YouTube

Bergwandern und -steigen macht gesund und glücklich

Gut vorgedehnt kanns dann eigentlich auch gleich losgehen. Und für die Bewegungsmuffel unter uns noch ein paar Gründe, warum du vielleicht doch ab und zu aus der Hängematte aussteigen und ein paar Schritte tun solltest 😁

  1. Bergsteigen und Wandern - bzw. Bewegung generell - kurbelt die Endorphinproduktion an. Unsere Happy-Hormone sorgen außerdem dafür, dass die (überschüssigen) Stresshormone abgebaut werden. Man fühlt sich ruhig, zufrieden, ausgeglichen. Und ja, okay - auch ein bisschen k. o. Deshalb schlafen wir nach einer ausgiebigen Wanderung immer doppelt so tief und gut 😊
  2. Bewegung lässt den Blutdruck kurzfristig steigen. Klingt nicht gut? Ist es aber! Denn wer sich bewegt, der muss auch mehr Blut durch den Körper pumpen. Damit verbesserst du die Sauerstoffversorgung von so ziemlich allen deiner Organe. Und wenn du das regelmäßig machst, werden die Blutgefäße trainiert - auf lange Sicht sinkt der Blutdruck also.
  3. Pausen in deiner Tour kannst du zum Waldbaden in der HÄNG nutzen. Das hat eine ganze Reihe von gesundheitlichen Vorteilen und ist inzwischen sogar eine anerkannte Therapieform! Wie Waldbaden funktioniert, erklären wir in unserem Blog.

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Weiter stöbern…

Es gibt ein paar Fragen, die wir öfter hören als andere. Die häufigste ist wahrscheinlich: “Warum bin ich da nicht schon früher drauf gekommen?” Dicht gefolgt auf Platz zwei von: “Kann man eigentlich in einer Hängematte auch schlafen?”.

Und damit ist nicht der Powernap gemeint, der ursprünglich nur 20 Minuten dauern sollte. Es soll nämlich Menschen geben, die ihr Bett durch eine Hängematte ersetzen.